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Rückblick auf den Beteiligungsprozess

Die Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzepts REK A14 basierte auf einer intensiven Beteiligung per Onlinebefragung sowie durch die drei vor Ort durchgeführten Regionalforen. Die drei Foren bauten inhaltlich aufeinander auf, sodass der gesamte Prozess von den ersten Zielen bis hin zur konkreten Umsetzungsplanung von den Beteiligten aktiv begleitet werden konnte. Die Ergebnisse der drei Foren sind im Folgenden zu finden:

  • Im Ersten Forum wurden die Analyseergebnisse der cima vorgestellt und gemeinsam mit den Beteiligten Ziele und Leitlinien der künftigen Regionalentwicklung weiter ausgearbeitet. Das Regionalforum I stellt somit die ersten Weichen für die Zukunft.
  • Im zweiten Forum ging es dann um die konkreten Maßnahmen und Handlungsfelder. Hier wurdendie Erkenntnisse aus dem ersten Forum weiterentwickelt und mit den Teilnehmern Vorschläge für die Umsetzung diskutiert und vertieft.
  • Im dritten Forum wurden Prioriäten der Maßnahmen, Zeitplanung und auch mögliche Organisationsstrukturen der weiteren Umsetzung mit den Teilnehmern erarbeitet.

Zeitplan

Die drei durchgeführten Regionalforen bauen inhaltlich aufeinander auf und waren zudem in den Gesamtprozess der Erstellung des REK A14 eingebettet.

Zeitplan REK A14

Drittes Regionalforum in Neustadt-Glewe

Das dritte und letzte Regionalforum im Rahmen der Erstellung des „Regionalen Entwicklungskonzeptes REK A14“ für die Region rund um die Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe fand am 9. Dezember 2014 in der Burg in Neustadt-Glewe statt.

Drittes Regionalforum

Die Teilnehmer diskutierten über die Anforderungen und Hemmnisse an die kooperative Umsetzung des REK. Moderiert wurde die Veranstaltung wieder von der CIMA Beratung + Management GmbH. Die cima stellte verschiedene Modelle und Organisationsformen vor, die sich für die operationelle Umsetzung des REK eignen. Empfohlen wurde dafür ein Stufenmodell, das als öffentlich-rechtliche Vereinbarung der REK-Kommunen startet und mittel- bis langfristig in einen Zweckverband münden kann. Für die Umsetzung der Kooperationsprojekte wurde außerdem die Schaffung einer Vollzeitstelle empfohlen. Im Anschluss an die Organisationsempfehlung erläuterte die cima acht ausgewählten Leitprojekte für das REK A14 sowie ihren Planungshorizont, mögliche Mitwirkende und zu beteiligende Akteure, die Projektkosten und die angestrebte Projektfinanzierung.

Zweites Regionalforum in Grabow

Beim zweiten Regionalforum am 19. November 2014 in Grabow wurden Vorschläge für konkrete Maßnahmen vorgestellt. Die größte Herausforderung heißt nun: Prioritäten setzen, denn alles kann nicht realisiert werden.

Mit knapp 50 Teilnehmern war das Fritz-Reuter-Haus in Grabow am 19. November 2014 gut besucht. Die Partnerkommunen des REK A14 hatten gemeinsam Unternehmen, Politiker und Bürger aus der Region eingeladen, um die Maßnahmenvorschläge zum REK A14 abzustimmen.

Die CIMA Beratung + Management GmbH, die mit der Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes REK A14 im Städtedreieck entlang der geplanten Autobahn beauftragt ist, moderierte die Veranstaltung und präsentierte ihre Ideen. In den anschließenden Workshop-Runden musste sich dann jeder Teilnehmer entscheiden, welchen Favoriten unter den vorgestellten Maßnahmen er seine Stimme gibt.

Regionalforum Grabow Begrüßung Regionalforum Grabow Vortrag Regionalforum Grabow Workshop

Deutlich wurde dabei, dass Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität in der Region eng zusammen hängen. Eine zeitgemäße Breitbandversorgung sowohl als Standortfaktor für Unternehmen als auch als Teil des Lebensalltags gerade jüngerer Menschen war eine der top-bewerteten Maßnahmen der regionalen Entwicklung. Die gezielte Investorenansprache fand ebenfalls viel Zuspruch unter den Teilnehmern. Für das Thema Fachkräftemangel spielen Kooperationen mit Schulen und Hochschulen eine entscheidende Rolle. Im Tourismus sollen die REK-Kommunen zusammenarbeiten und ein gemeinsames Vorgehen entwickeln, wünschten sich viele der Teilnehmer. Und auch wenn die Entscheidung angesichts vieler wichtiger Themen schwerfällt: „Am Ende haben wir lieber drei entscheidende Projekte erfolgreich umgesetzt, als zwanzig Projekte nur schön aufgeschrieben“ brachte Uwe Mantik (Projektleiter der CIMA) den Anspruch an das Konzept REK A14 zum Abschluss der Veranstaltung in Grabow auf den Punkt.

Erstes Regionalforum in Ludwigslust

Am 27. Oktober 2014 fand in Ludwigslust das erste von drei Regionalforen statt. Über 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über die Analyseergebnisse zu informieren und an den Zielen des regionalen Entwicklungskonzeptes REK A 14 mitzuarbeiten.

Regionalforum Ludwigslust Vortrag Regionalforum Ludwigslust Workshop