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Handlungsfelder

Im Erkebnis des REK A14 ergaben sich drei Themenfelder, die nun durch das Regionalmanagement in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern umgesetzt werden. Diese Themenschwerpunkte sind inhaltlich eng miteinander verbunden. Ein übergreifendes Regionalmanagement ermöglicht daher eine bestmögliche Umsetzung der einzelnen Maßnahmen innerhalb der drei Handlungsschwerpunkte. Auch in räumlicher Hinsicht wird durch die Kooperation der beteiligten Städte die Entwicklung der Gesamtregion gefördert.

Alle Maßnahmen des Regionalmanagements beruhen auf einer Kooperation der beteiligten Partnerstädte und werden immer in Abstimmung und gemeinsam durchgeführt. Dies erfordert teils auch eine Abkehr vom "Kirchturmdenken" und den Aufbau einer gemeinsamen Identität und eines Außenauftritts als EINE starke Region. Aufgabe des Regionalmanagements ist es hierbei, neben der Beteiligung an der Umsetzung der Leitprojekte die notwendigen Rahmenbedingungen für diese Entwicklung zu schaffen. Auch die Weiterführung der Kooperation nach Ablauf des Förderzeitraums des aktuellen Regionalmanagements steht dabei mit im Fokus.

Gewerbe

Durch den perspektivischen Lückenschluss der Bundesautobahn A14 eröffnet sich planerisch die Möglichkeit, entlang der neuen Achse Gewerbestandorte von überregionaler Bedeutsamkeit zu entwickeln. Auch für bestehende Flächen sollen, aufbauend auf der im REK A14 erfolgten Bewertung der Gewerbestandorte, Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und die Marktpositionierung der vorhandenen Flächen optimiert werden.

Auf Basis dieser Analysen wird das Regionalmanagement – in seiner Funktion als Repräsentant der Region nach außen – die Gewerbeflächen auch aktiv nach außen vermarkten. Hierfür wird das Regionalmanagement beispielsweise auf der Immobilien Messe Expo Real 2017 (4. bis 6. Oktober) in München vertreten sein.

Im Sinne einer Bestandspflege stehen weiterhin die aktuell in der Region ansässigen Unternehmen im Fokus des Regionalmanagements. Hier werden Bedarfe und Hemmnisse erfragt, um eine bestmögliche Entwicklung der Unternehmen sowie auch der Gewerbegebiete selbst innerhalb der Region zu erreichen.

Tourismus

Aufbauend auf einer Analyse der vorhandenen Angebote sowie der aktuellen und potenziellen Zielgruppen wird – auch durch die Zusammenführung bestehender Konzepte – ein Masterplan für die touristische Entwicklung der Region erstellt. Hierbei wird die gegenwärtige Situation mit ihren Stärken, Schwächen und Potenzialen bewertet, um anschließend die Möglichkeiten der zukünftigen Entwicklung zu skizzieren. In Kooperation mit Experten vor Ort soll das Bewusstsein für die regionale Kooperation im Tourismus erhöht, die gemeinsame Vermarktung der Region verbessert, und der Anstoß für die Entwicklung und Vermarktung neuer, innovativer und zielgruppenorientierter Angebote gegeben werden.

Dies erfolgt ausdrücklich auch in Hinblick auf die Bevölkerung vor Ort, die als potenzielle Nutzer der touristischen Angebote berücksichtigt wird. Weiterhin tragen attraktive Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zur Wahrnehmung der Region als Wohn- und Lebensort bei – nicht zuletzt auch für potenzielle Fachkräfte. 

Wohnen

Ein attraktiver Wohn- und Lebensort ergibt sich nicht zuletzt durch das Vorhandensein entsprechender Angebote an Immobilien, bzw. der Möglichkeit diese zu realisieren. Gerade im Hinblick auf die erwartete Entwicklung der Gewerbeflächen sind nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in ihrer Qualität an den Wünschen und Vorstellungen der potenziellen Bewohnerinnen und Bewohner orientierte Planungen notwendig. Diese Bedarfsorientierung soll durch die regionale Abstimmung der Vorhaben erreicht werden.

Hierbei geht es zum einen um die Ermittlung der zukünftigen qualitativen und quantitativen Bedarfe für Wohnbauflächen und zum anderen um die Erhebung und Analyse der vorhandenen, geplanten und potenziellen Flächen für Wohnbauvorhaben in der Region. Auch die Möglichkeiten einer weiteren Innenentwicklung der Städte wird dabei geprüft. Das Regionalmanagement analysiert im Laufe des Prozesses gemeinsam mit den Partnerkommunen außerdem mögliche Kooperationsmodelle für eine Verstetigung der Zusammenarbeit bei der Wohnflächenentwicklung.